AJA-Präventionsworkshop
KULTURTAUCHEN – kulturelle Vielfalt im Klassenzimmer als Stärke entdecken
Mit unserem AJA-Präventionsworkshop „Kulturtauchen“, der von jungen Menschen im Peer-to-Peer-Ansatz durchgeführt wird, stärken Sie die kulturelle Identität ihrer Schülerschaft.

Über den Workshop
Der Workshop dient als Präventionsmaßnahme gegen Ausgrenzung und Diskriminierung. Die Schülerinnen und Schüler lernen spielerisch, was die eigene kulturelle Identität sowie die ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler ausmacht und von welchen individuellen Merkmalen diese geprägt sind.
Davon ausgehend entdecken sie, wie vielfältig die Klassengemeinschaft ist und dass alle einzigartige Geschichten und Fähigkeiten in sich tragen.
Sie werden motiviert, die besonderen Potenziale kultureller Vielfalt in der Schule und darüber hinaus wertzuschätzen und zu nutzen. Die Jugendlichen lernen und verinnerlichen nachhaltig einen respektvollen und diskriminierungsfreien Umgang mit vielfältigen Kulturen.
- für Klassengemeinschaften der Mittelstufe (Jahrgänge 8 und 9)
- Durchführung in Präsenz
- für alle Schulformen
- Dauer: 5-6 Stunden
KULTURTAUCHEN wird im Peer-to-Peer-Ansatz von kommunikativ und methodisch geschulten ehrenamtlichen Teamerinnen und Teamern der im AJA vertretenen Austauschorganisationen geleitet.
Die Teamenden zeichnen sich durch ihre vielfältige Beschäftigung mit Identität und Kultur aus. Sie sind selbst begeisterte Kulturtauchende, denen die Lebenswelten der Schülerinnen und Schüler noch gegenwärtig sind und deshalb einen motivierenden und niedrigschwelligen Zugang zu den Teilnehmenden finden.
Praxisbericht
Die Klasse 8b beim KULTURTAUCHEN –
Gemeinsam für mehr Vielfalt
Uns und auch dem Rest der Klasse hat der Workshoptag gut gefallen und er hat die Stärkung der Klassengemeinschafft gefördert.
Hanna G und Lenja W, 8b
Am Mittwoch, den 16.03.2022, hat unsere Lehrerin Frau Jung für unsere Klasse den Workshop „Kulturtauchen“ organisiert. Der Workshop ist ein Angebot der Initiative Schule Global. Wir lernten an diesem Tag, dass mit dem Begriff „kulturelle Vielfalt“ nicht nur die unterschiedliche Herkunft, Hautfarbe oder Religion gemeint ist. Kulturelle Vielfalt fängt schon in viel kleineren Kreisen (wie zum Beispiel der Freundesgruppe oder dem Sportverein) an. Dort gibt es überall unterschiedliche Regeln, Bräuche und Traditionen. Dort verhält man sich unterschiedlich – je nachdem, mit welchen Leuten man zusammen ist…
Zu Beginn haben wir ein Kennenlernspiel mit den beiden Workshopleitern gespielt, damit sie unsere Namen lernen konnten. Anschließend haben wir einige Stichwörter aufgeschrieben und besprochen, die wir mit dem Thema „Vielfalt“ in Verbindung bringen, und viele unterschiedliche Spiele gespielt. Aus einem Kennenlern-Bingo lernten wir, dass wir mit vielen Mitschülern und Mitschülerinnen Gemeinsamkeiten haben, zum Beispiel ähnliche Berufe der Eltern. Außerdem haben wir eine Mauer aus Dingen gebaut, die wir nicht können. Das heißt, jeder hat auf einen Zettel eine Sache geschrieben, die er nicht kann, und ihn an die Wand gehängt. Am Ende schafften wir es die Mauer wieder abzubauen, indem wir andere Leute gefunden haben, die die Dinge können. Einiges haben wir alleine gelöst, manches auch gemeinsam im Team. Das hat uns gezeigt, dass man zusammen alles schaffen kann und es gut ist, dass jeder unterschiedlich ist und jeder etwas anderes gut und weniger gut kann. Zum Abschluss haben wir zusammen ein Akrostichon aus dem Wort VIELFALT gestaltet und im Klassenraum aufgehängt.
Uns und auch dem Rest der Klasse hat der Workshoptag gut gefallen und er hat die Stärkung der Klassengemeinschafft gefördert.
Hanna G und Lenja W, 8b
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