Die Hector-Peterson-Schule in Berlin-Kreuzberg trägt ihren Namen in Erinnerung an Hector Pieterson, der 1976 im Alter von 12 Jahren bei Protesten gegen die rassistische Bildungspolitik des südafrikanischen Apartheidregimes in Soweto erschossen wurde. Das Foto des sterbenden Jungen ging damals um die Welt und wurde zu einem Symbol für den Widerstand gegen das Apartheid-Regime. Sein Tod steht bis heute für den Mut junger Menschen, für ihre Rechte einzustehen, und für die Bedeutung von Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichberechtigung.
Bereits vor etwa 20 bis 25 Jahren bestanden Kontakte zwischen der Berliner Schule und Südafrika. Damals besuchten Vertreter*innen der Schule die Familie von Hector Pieterson. An diese Verbindung soll nun wieder angeknüpft werden, mit dem Ziel, eine langfristige Partnerschaft mit einer Schule in Johannesburg aufzubauen. Doch bis der erste Austausch stattfinden kann, sind einige wichtige Fragen zu klären: Wie lässt sich eine passende Partnerschule finden? Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es für gemeinsame Begegnungen und Austauschprojekte? Und wie können die Vorhaben pädagogisch begleitet und nachhaltig im Schulleben verankert werden?
Um diese Herausforderungen anzugehen und die nächsten Schritte systematisch zu planen, hat sich die Hector-Peterson-Schule Unterstützung durch Schule Global geholt. Am 8. Oktober 2026 nahmen Schulleiter Michael Eichel und Schulsprecherin Viktoria El-K. das Schule Global-Siegel entgegen. In mehreren Treffen mit Coach Annina Duchardt wurden bereits erste konkrete Maßnahmen für den Aufbau einer langfristigen Partnerschaft mit Südafrika besprochen.
Zusätzlich soll im Rahmen der Zusammenarbeit mit Schule Global auch ein regelmäßiger „Hector-Pieterson-Gedenktag“ an der Schule stattfinden sowie gezielte Demokratiebildung im Schulalltag, etwa durch Toleranz-Workshops. Schulcoach Annina Duchardt wird die Schule dabei für die kommenden drei Jahre tatkräftig unterstützen, wenn es heißt: „Die HPS macht sich auf den Weg …“.






