Interkulturelle Handlungskompetenz ist im 21. Jahrhundert eine unerlässliche Voraussetzung für den Lehrerberuf.

Schule Global Treffen mit Lehramtsstudierenden

Mit dieser These beschreibt Jürgen Bolten bereits 2007 in seinen sechs Thesen zum interkulturellen Lernen in der Schule* eine Entwicklung, deren Bedeutung heute aktueller denn je scheint. Denn Schule ist ein Ort gesellschaftlicher Vielfalt, und der professionelle Umgang mit unterschiedlichen kulturellen Perspektiven will bewusst reflektiert und gestaltet werden.

Am 2. Juli hatte Schule Global-Coach Meike Zepp die Gelegenheit, mit Lehramtsstudierenden der Uni Köln genau darüber ins Gespräch zu kommen:

  • Wie kann sich Schule interkulturell öffnen?
  • Welchen Raum haben interkulturelle Fragestellungen im Schulalltag?
  • Und wie können sie bewusst und nachhaltig in Unterricht, Kommunikation und Schulkultur integriert werden?  

Der Austausch hat einmal mehr gezeigt: Interkulturelle Bildung ist kein Zusatzthema, sondern ein zentraler Bestandteil zukunftsorientierter Schulentwicklung.

Wir freuen uns sehr über das große Interesse der Studierenden an unserer Initiative Schule Global. Gemeinsam mit dem AJA und seinen Mitgliedsorganisationen unterstützen wir Schulen auf ihrem Weg zu mehr interkultureller Öffnung sowie in der Planung und Umsetzung ihrer interkulturellen Ziele. Vielen Dank für die Einladung, die offenen Fragen, die spannenden Perspektiven und die wertvollen Impulse. Der Dialog hat einmal mehr gezeigt: Die Beschäftigung mit interkultureller Schulentwicklung beginnt nicht erst im Klassenzimmer, sondern bereits in der Ausbildung zukünftiger Lehrkräfte.

*Jürgen Bolten (2007). Interkulturelle Kompetenz. Landeszentrale für politische Bildung, S. 111f.

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